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Anmeldefrist für den International VELUX Award 2010 endet

Bis zum 1. Februar 2010 bleibt Architektur-Studenten aus aller Welt noch Zeit, sich online unter www.velux.de/architektur beim vierten „International VELUX Award“ anzumelden. Gefragt sind unkonventionelle Beiträge, die unter dem Motto „Light of Tomorrow“ mit zukunftsweisenden Einsatzformen natürlichen Lichts experimentieren. Die Bandbreite der möglichen Einreichungen reicht vom abstrakten Konzept bis zum konkreten Gebäudeentwurf. Nach ihrer Anmeldung haben die jungen Kreativen bis zum 3. Mai Zeit, die Projekte gemeinsam mit ihren Professoren fertig zu stellen. Im Juni 2010 entscheidet dann eine internationale Jury, besetzt mit renommierten Architekten und Tageslichtexperten, über die besten Entwürfe und Ideen. Insgesamt ist der International VELUX Award 2010 mit 30.000 Euro dotiert. Die feierliche Preisverleihung findet im Oktober 2010 statt.

Weitere Infos zum International VELUX Award 2010 unter www.velux.com/iva


Nach dem Studium nicht berufsqualifiziert
Nur sechs Semester verbauen Architekturabsolventen den Berufseintritt

Die Architektenkammer Rheinland-Pfalz unterstützt die Forderungen der Studenten und geht darüber hinaus. „Es kann nicht sein, dass Absolventen eines Architekturstudiums nicht berufsqualifiziert sind“, mahnt Stefan Musil, Präsident der Architektenkammer, seit Jahren. Er fordert von den politisch Verantwortlichen wie von den Hochschulen, endlich die notwendigen Voraussetzungen für eine qualitativ hochwertige Ausbildung zu schaffen und den Absolventen damit eine Zukunft zu bieten.

Seit Beginn des Bologna-Prozesses fordert die Architektenkammer Rheinland-Pfalz, die Dauer von Architekturstudiengängen auf mindestens acht Semester festzuschreiben. Nun stellen die ersten Absolventen, die ihren Bachelor-Abschluss nach nur sechs Semestern erhalten haben, desillusioniert fest, dass der Abschluss nicht das hält, was er verspricht. Denn er berechtigt nicht zum Berufseinstieg als Architekt. EU und Architektengesetz in Rheinland-Pfalz schreiben ein mindestens achtsemestriges Studium vor. Zu Recht, denn die notwendigen Anforderungen sind komplex: Architekten müssen als Generalisten profunde Kenntnisse aller Bautätigkeiten und -verfahren haben und zusätzlich über eine ausgebildete Gestaltungskompetenz verfügen. Als Sachverwalter der Bauherren beeinflussen sie oft große Investitionen. All dies kann nicht in drei Jahren gelehrt und gelernt werden, zumindest nicht, wenn die hohen Ansprüche an Verbraucherschutz und Verantwortung für die gebaute Umwelt weiter erfüllt werden sollen.

Gerade die internationalen Richtlinien sprechen daher eine deutliche Sprache: In 25 der 27 EU-Mitgliedsstaaten ist eine zehnsemestrige Ausbildung für Architekten verbindlich festgeschrieben. Somit schließt ein sechssemestriges Bachelorstudium die Absolventen nicht nur vom heimischen Arbeitsmarkt aus, sondern gerade auch vom internationalen. Dies ist umso unverständlicher, als die in Deutschland bis zum Bologna-Prozess in Diplomstudiengängen ausgebildeten Architekten einerseits europaweit aufgrund ihrer umfassenden, guten Ausbildung geschätzte Fachleute waren, andererseits die Reform zur Internationalisierung der Abschlüsse hätte beitragen sollen.

Um auch in acht Semestern Ausbildungszeit einen annähernd adäquaten Kenntnisstand vermitteln zu können, bräuchten die Hochschulen eine deutlich bessere Ausstattung an Equipment, Lehrmaterialien und Betreuung. Die dafür notwendigen finanziellen Mittel hat das Land bislang nicht aufgebracht.

Neben der kurzfristig dringend erforderlichen, verbindlichen Festschreibung einer mindestens achtsemestrigen Ausbildung für Architekten, ist also mittelfristige Anpassung an den EU-Standard von zehn Semestern nötig, um im internationalen Vergleich bestehen zu können. Nur so haben die Architektur-Absolventen aus Rheinland-Pfalz eine Zukunft.

Weitere Informationen:
Architektenkammer Rheinland-Pfalz

www.diearchitekten.org


Feierliche Eröffnung der Villa Libeskind

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Stararchitekt Daniel Libeskind präsentierte den Prototypen seines skulpturalen Wohnhauses im nordrhein-westfälischen Datteln.

Am 29. September 2009 rückte das nordrhein-westfälische Datteln in den Fokus der internationalen Architekturkritik: Zur feierlichen Eröffnung des Prototypen der Villa Libeskind waren rund 350 Gäste aus 30 Ländern auf dem Firmengelände der Rheinzink GmbH & Co. KG zusammen gekommen. Auch Daniel Libeskind war aus New York angereist, um sein neuestes Werk vorzustellen und persönlich in Augenschein zu nehmen. Der Prototyp der Villa Libeskind ist auch deshalb errichtet worden, um den Entwurf des Stararchitekten erlebbar zu machen; als Wohnskulptur wird die Villa Libeskind in einer weltweit auf 30 Objekte limitierten Edition von der Berliner proportion GmbH realisiert.

"Ein Haus ist mehr als nur ein Obdach. Es muss einen Körper, eine Seele und auch Charakter haben", so Architekt Daniel Libeskind während der Eröffnungsfeier. Das Zuhause beeinflusse das Leben maßgeblich. Ausgangspunkt des Designprozesses sei deshalb die Frage gewesen, in was für einem Haus er selber wohnen wollen würde, so Libeskind weiter. "It's a celebration of living and everyday life", so der Stararchitekt sichtlich zufrieden nach einer ersten Innenschau seines Werks.

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Erster Bauherr der Villa Libeskind ist die Rheinzink GmbH & Co. KG., die den Bau künftig als Empfangs- und Ausstellungsgebäude nutzen wird. "Die Komplexität des Projektes im Detail war immens", erinnert sich Ulrich Grillo Vorsitzender der Geschäftsführung. Daniel Libeskind habe einen Entwurf präsentiert, der "auch im kleinsten Detail das Wort Standardlösung nicht kannte." Das Projekt werde sich aber dennoch sowohl ästhetisch als auch wirtschaftlich und ökologisch rechnen. Eine Hoffnung, die Matthias Eisfeld, Geschäftsführer des Landesbeirats Holz Nordhein-Westfalen prompt bestätigte: Die Holzrahmenkonstruktion der Villa entziehe der Atmosphäre 133 Tonnen CO2. Für dieses "weitsichtige und mutige Zeichen für den Klimaschutz" überreichte Eisfeld eine Belegurkunde der CO2-Bank.

 "proportion wurde mit der Vision gegründet, privaten Bauherren herausragende zeitgenössische Architektur und deren nachhaltige Umsetzung zugänglich zu machen", so Dr. Michael Merz, Geschäftsführer der proportion GmbH. "Mit der heutigen Einweihung des Prototyps der Villa Libeskind sind wir unserer Vision, den Gedanken des Multiples auch auf die Architektur zu übertragen, einen entscheidenden Schritt näher gekommen."   

www.rheinzink.de


Hella rüstet erste Stadt mit
LED-Straßenbeleuchtung aus

Pilotstraße in Lippstadt eingeweiht - Senkung des Energieverbrauchs um bis zu 70 Prozent erwartet

hella_p0000480Fotocredit © Hella KGaA Hueck & Co. 2004

Nach nur einem Jahr Entwicklungszeit wurden jetzt in Lippstadt die ersten LED-Straßenleuchten von Hella in Betrieb genommen. Bis Anfang 2010 will die Stadt zunächst 450 ihrer „energiefressenden“ Pilzleuchten durch die innovative Hella-Leuchte „Eco StreetLine“ ersetzen. Bei der Entwicklung profitierte der Licht- und Elektronikspezialist von seiner hohen Kompetenz auf dem Gebiet der LED-Technologie aus dem Automobilbereich. So hat Hella vor kurzem den weltweit ersten Voll-LED-Hauptscheinwerfer in einem amerikanischen Geländewagen in Serie gebracht. „Zwischen Scheinwerfern und Straßenleuchten bestehen vielfältige Synergien“, erklärt Roland Dörner, Leiter des Non Automotive Bereichs bei Hella, „wir haben deshalb Mitte 2008 die strategische Entscheidung getroffen, in den Markt für Straßenbeleuchtung einzusteigen, zumal sich hier auch ein gravierender Technologiewandel hin zur LED abzeichnet.“

Von der neuentwickelten Hella-Leuchte zeigte sich auch die Jury des diesjährigen Bundeswettbewerbs „Energieeffiziente Stadtbeleuchtung“ begeistert. Sie prämierte die Bewerbung der Stadt Lippstadt und Hella mit dem dritten Platz. Die Vorteile der „Eco StreetLine“ liegen vor allem in der hohen Energieeffizienz sowie geringen Wartungskosten begründet. Lippstadt verspricht sich durch Einsatz der neuen LED-Leuchte eine Absenkung des Energieverbrauchs von bis zu 70 Prozent im Vergleich zur bisher vorhandenen Technik. Außerdem liegt die Lebensdauer der neuen Leuchte mit circa 12 Jahren weit über dem Durchschnitt normaler Straßenleuchten, was eine signifikante Senkung der Wartungskosten bedeutet. Hinzu kommen die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten, die sich durch unterschiedliche Anordnung der LED-Module in der Leuchte erzielen lassen und so beispielsweise spezielle Parkplatz- oder Kreuzungsbeleuchtung ermöglichen.
Roland Dörner stellt weitere Entwicklungen in Aussicht: „Das Projekt steht erst am Anfang. Wir arbeiten schon an neuen Lampentypen, um in vollem Maß auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen zu können. Vor allem sind wir auch dabei, intelligente Straßenbeleuchtungskonzepte zu entwickeln, die sich durch eine bedarfs- und situationsgerechte Ausleuchtung der Umgebung auszeichnen.“


Architekten-Trendstudie 2009:
Bauen und Wohnen wird nachhaltig

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Die Heinze Marktforschung hat Architekten und Innenarchitekten nach ihrer Einschätzung zu Trends der kommenden fünf bis sechs Jahre im Wohnbau befragt. Knapp 400 Personen nahmen an der von Ende August bis Mitte September durchgeführten Online-Untersuchung teil. Erfahrene Planer gaben Auskunft über Produkte, Bau- und Wohnweisen, die voll im Trend liegen oder aber in den kommenden Jahren an Bedeutung verlieren werden.

Städtisches oder stadtnahes Wohnen, Mehrgenerationen-Wohnweise, Ökologie und sinkender Energieverbrauch, gesundes Wohnen, das Bad als Wellness-Oase, Komfort, Bequemlichkeit und Sicherheit – dies sind nach Meinung der Architekten die Megatrends, wenn es ums Bauen und Wohnen der Zukunft geht. Ganz konkret hat dies auch Auswirkungen auf Produkte und Systeme, für die in den kommenden Jahren die Nachfrage steigen bzw. nachlassen wird.

Trend 1: städtisches, stadtnahes Wohnen
Für die kommenden Jahre erwarten die Architekten eine deutliche Zunahme des städtischen und stadtnahen Wohnens sowie der Mehrgenerationen-Wohnweise. Bei einer immer älter werdenden Bevölkerung spielt die attraktive Grundversorgung in oder nahe der Stadt eine wichtige Rolle, wenn es um die Wohnentscheidung geht. Auch die wachsende Zahl der Single-Haushalte orientiert sich eher in Richtung städtisches Wohnen. Ob sich dieser Trend weiter verstärken wird, hängt vor allem von der Bezahlbarkeit des Wohnraums im städtischen und stadtnahen Umfeld ab. Aufgabe der politischen Entscheidungsträger sollte es sein, hier bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Steigende Mietpreise und der geringe Anteil des Mehrfamilienhaus-Neubaus sind allerdings Alarmzeichen, die ernst genommen werden sollten.

Trend 2: Ökologie und sinkender Energieverbrauch
Dieser Trend findet sich in unterschiedlichen Bereichen des Bauens und Wohnens wieder. So werden bei der Fassadengestaltung Wärmedämmverbundsysteme und Wärmeschutzverglasung nach Meinung der Planer deutlich zunehmen. Im Dachbereich sind Solarthermie und Photovoltaik Trendsetter. Bei einer deutlichen Zunahme der Nachfrage nach diesen Produkten ist von sinkenden Kosten auszugehen, was wiederum die Nachfrage stimulieren wird. Bei der Haustechnik gehören die Wärmepumpe und die kontrollierte zentrale Zu- und Abluftanlage zu den Gewinnern, während Heizsysteme auf der Basis fossiler Brennstoffe – mit Ausnahme des Erdgases – deutlich Federn lassen werden, hier insbesondere die Ölheizung. Heizen mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz liegt dagegen voll im Trend. Holz- und Holzpelletheizungen, aber auch Kamine und Öfen werden deutlich zulegen. Bei der Beleuchtung werden sich LEDs und OLEDs (Leuchtdioden mit organischen Halbleitern) zulasten der konventionellen Glühlampen durchsetzen – die EU lässt grüßen. Bei den traditionellen Wandbaustoffen wie Ziegel, Kalksandstein, Beton oder Porenbeton sehen die Architekten eine im Großen und Ganzen gleichbleibende Verwendung für die kommenden Jahre. Lediglich Holz als Wandbaustoff wird sich stärker entwickeln. Das unterstreichen die Architekten auch bei der Bewertung der Häusertypen: Hier liegen Holzhäuser deutlich vorne.

Trend 3: Baubiologie/gesundes Wohnen
Im Innenbereich werden nach Ansicht der Architekten die Bodenbelagsarten Holz/Parkett, Keramik/Fliesen, Naturwerksteine und Naturstein zulegen. Verlierer sind hier Kunststoff- und Laminatböden. An der Wand sind natürliche Anstriche, Sichtputze, Natursteinwände, Betonoberflächen oder Spachteltechniken gefragt. Rau- und Glasfasertapeten verlieren hingegen an Bedeutung. Bei Möbeln liegen naturbelassene Oberflächen und Naturbezugsstoffe wie Baumwolle und Leder im Trend. Wenn es um die Dämmung geht, favorisieren die Architekten in den kommenden Jahren Holzfaserdämmplatten/-stoffe und Altpapier/Zellulosedämmstoffe.

Trend 4: Komfort, Bequemlichkeit und Sicherheit
Zukünftiges Wohnen soll komfortabel, bequem und sicher sein. Gewünscht wird ein Kontrapunkt zum stressigen Alltag. Mehr Sicherheit soll die Installation von Rauchmeldern, Alarmanlagen und Bewegungsmeldern mit Außenbeleuchtung bieten, mehr Komfort der Einbau von Bussystemen zur Steuerung der gesamten Haustechnik und Sonnenschutzsteuerungen, mehr Bequemlichkeit zum Beispiel der Einsatz von selbstreinigendem Glas. Grundsätzlich gilt: Einrichtungsformen oder Wohnstile, die gesundes, erholsames Wohnen und Barrierefreiheit bieten, gleichzeitig aber auch ein umfassendes Home Entertainment sind zukünftig noch stärker gefragt. Obwohl oder gerade weil der Wunsch nach umfassender Vernetzung deutlich spürbar ist, werden nach Meinung der Architekten konstruktive Lösungen zur Vermeidung von Elektrosmog zukünftig stärker nachgefragt.

Trend 5: Bad und Wellness
Das Bad mutiert von der Nasszelle zur Wellnessoase. Was Modernisierungsstudien der Heinze Marktforschung bestätigen, sehen Architekten bei ihrer Einschätzung ebenfalls als einen Megatrend. Großzügigere Flächen, Wellnesszonen, bodenebene Duschen, barrierefreie Lösungen, Regenduschen, Design-Armaturen, hochwertige Möbel und Multimedia machen das Bad zum zweiten Wohnzimmer. Kombinierte Dusch- und Dampfkabinen, Whirlpools und die Sauna runden das hochwertige Inventar des Bades der Zukunft ab.

Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil
Architekten sehen sich gemeinsam mit den Bauherren in der Verantwortung, zukünftiges Bauen an den Kriterien der Nachhaltigkeit zu orientieren. Dazu gehört insbesondere die Einsparung fossiler Energieträger, der Einsatz regenerativer Energieformen, aber auch ein möglichst hoher Anteil recycel barer Baustoffe. Diese Einschätzung findet sich auch bei der Bewertung der einzelnen Produktbereiche wieder. Die nötigen Techniken und Produkte der Industrie stehen heute bereits weitgehend zur Verfügung. Da diese allerdings komplexer sind und außerdem höhere Anschaffungskosten verursachen, steigt nach Meinung der Architekten der Aufklärungsbedarf bei Bauherren und Modernisierern. Hier sehen sich die Architekten mehr als bisher in der Rolle des Meinungsbildners und Beraters rund um das Thema Nachhaltigkeit.

Die gesamte Trendstudie erhalten Interessenten kostenfrei bei der Heinze Marktforschung. Ansprechpartner ist Thomas Wagner, Tel. 05141-50127, E-Mail: thomas.wagner@heinze.de.

www.heinzemedien.de 


Team Germany gewinnt erneut
den Solar Decathlon 2009


heroal

heroal unterstützte die TU Darmstadt beim Siegen

Der Solar Decathlon Wettbewerb ist ein vom U.S. – amerikanischen Energieministerium ausgeschriebener internationaler Wettbewerb mit dem Ziel ein energieautarkes Gebäude für das Wohnen im Jahre 2015 zu entwerfen. Zu diesem solaren Zehnkampf traten in diesem Jahr 20 studentische Teams aus den USA, Kanada und Puerto Rico, sowie zwei europäische Universitäten aus Spanien und Deutschland gegeneinander an. Alle 20 Häuser, die für den Wettbewerb extra direkt vor dem United States Capitol in der National Mall aufgebaut wurden, sind dabei in den folgenden 10 Disziplinen bewertet worden: Architektur, Marktfähigkeit, Technologische Umsetzung, Lichtkonzept, Öffentlichkeitsarbeit, Thermische Behaglichkeit, Warmwasser, Technische Ausstattung, Home Entertainment und selbstverständlich Energieeinspeisung.

Auch in diesem Jahr konnte der deutsche Beitrag bei diesem Wettbewerb in Washington D.C. überzeugen und am 16.10.09 den international renommierten 1. Preis gewinnen. Von den insgesamt 1.000 zu erzielenden Punkten erzielte das Team Germany mit 908 Punkten einen deutlichen Vorsprung, vor den Teams Illinois mit 897 Punkten und California mit 863 Punkten.

Gewonnen hat das von Studierenden der Technischen Universität Darmstadt unter Leitung von Prof. Manfred Hegger entwickelte zweistöckige Wohngebäude sicherlich aufgrund des sehr großen Engagements der Teammitglieder. Aber auch die Unterstützung durch die verschiedenen Sponsoren war unerlässlich für den Sieg.

So wurden zum Beispiel alle Aluminium-Unterkonstruktionen des Dachs und der Fassade, also der für die Energieeinspeisung wichtigen Gebäudehülle, von den Studenten der TU Darmstadt in Zusammenarbeit mit den Konstrukteuren der Firma heroal aus Verl realisiert. Aus bestehenden heroal-Systemen, die das überaus breite Produktportfolio bietet, wurden alle verwendeten Aluminium-Unterkonstruktionen mit nur wenigen konstruktiven Anpassungen entwickelt. Die besondere Herausforderung bestand dabei darin, die kreativen Ideen der Studenten technisch umzusetzen. Der architektonische Kniff liegt in der Einfachheit der Konstruktion: bei der Photovoltaikfassade werden die einzelnen Module einfach in speziell entwickelte Klemmhaken eingelegt. Die Haken können in jeder Position montiert werden und ermöglichen so, die Gebäudehülle bestmöglich zu nutzen. Zusätzlich können durch optische Füllelemente individuelle architektonische Akzente gesetzt werden. Das Hakensystem ermöglicht das einfache Einlegen der Module in jeder Position wie auch eine spätere Revision, ohne aufwendige oder schwierige Befestigungen. Das verringert Montagezeiten erhöht die gestalterische Flexibilität und die Energieeffizienz.

Schon 2007 konnte das Team mit seinem ersten, einstöckigen Modell den Sieg für sich verbuchen. Beide Modelle sind nicht nur mit hohem Komfort ausgestattet, sondern sind so entwickelt, dass sie dank modernster Technik mehr Energie produzieren als sie verbrauchen. Die gewonnene Energie wird für die Heizung und Kühlung per Wärmepumpe eingesetzt.

Das Projekt wurde auch von der Forschungsinitiative Zukunft Bau des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung unterstützt. Staatssekretär Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup zeigte sich über den großen Erfolg des Projekts hoch erfreut und betonte, dass die Mittel gut investiert seien. Das Haus gebe wichtige Impulse für einen zeitgemäßen Wohnungsbau und stärke auch die Zukunftschancen der Bauwirtschaft.

www.heroal.de


Wiedereröffung des Schiller-Nationalmuseums in Marbach am Neckar

Am 10. November 2009, an Friedrich Schillers 250. Geburtstag, wird das von David Chipperfield Architects’ innensanierte Schiller-Nationalmuseum in Marbach am Neckar feierlich in Anwesenheit des Bundespräsidenten Horst Köhler wiedereröffnet.
Nach drei Jahren Planungs- und Bauzeit präsentiert das Museum 700 Exponate in einer neuen Dauerausstellung zur Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts in neun Räumen auf 450 Quadratmetern.
1903 erbaut, liegt das Schiller-Nationalmuseum exponiert auf einem Felsen über dem Neckartal und formt zusammen mit dem in den 70er Jahren entstandenen Literaturarchiv und dem 2006 von David Chipperfield Architects fertig gestellten Literaturmuseum der Moderne ein Gebäudeensemble. Von Kriegszerstörung verschont und kontinuierlich genutzt, blieb die historische Substanz bis heute in den entscheidenden Bauteilen erhalten. Dach, Fenster und Fassade waren in den vergangenen Jahren bereits instand gesetzt worden. Die Innensanierung von David Chipperfield Architects umfasst die Ausstellungsräume im Hauptgeschoss sowie die Räume in der Sockelebene.
www.davidchipperfield.co.uk


 

FH Campus Wien fertiggestellt

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Das jüngste Projekt von DELUGAN MEISSL ASSOCIATED ARCHITECTS wird am 25. November offiziell eröffnet. Mit dem Hoch-schulgebäude am "Alten Landgut" im 10. Wiener Gemeindebezirk wurde im September 2009 der neue Stammsitz der FH Campus Wien fertig gestellt. Der Fachhochschulbau erweitert das Spektrum realisierter Bauvorhaben von DELUGAN MEISSL  ASSOCIATED ARCHITECTS und steht neben zahlreichen bisher umgesetzten Projekten als architek-tonisch-sozialer Beitrag zu einer zukunftsgewandten Stadt- und Quartiersentwicklung.

www.deluganmeissl.at